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Neue Serie von Sägeblättern MITER


3 Serien für Kapp- und Gehrungssäge

Neue Serie von Sägeblättern ZAG


4 Serien für Tauch- und Tischkreissägen

Neue Serie von Sägeblättern LL CUT


3 Serien für Schneiden von Holzplatten und Holzwerkstoffe auf horizontale und vertikale Formatkreissägen

Oszillierende Sägeblätter



super dünn und sehr präzise oszillierende Sägeblätter für Multifunktionswerkzeuge

In dieser Abteilung:

Geschichte

Geschichte der Marke GLOBUS ist mit dem Anfang der Tätigkeit der Sägeblatt- und Werkzeugfabrik Fabryka Pił i Narzędzi WAPIENICA Sp. z o.o. in Bielsko-Biała verbunden, als eine Gesellschaft für die Fertigung von Werkzeugen gegründet wurde.
Im April 1921 ist aus dem gemeinsamen Kapital von Eigentümern – Oskar Fabina,  Artur Schädel und Wilhelm Riedel die „Polnisch-Schlesische Sägeblatt- und Werkzeugfabrik” GmbH entstanden Dieses Vorhaben gibt den Anlass zur Herstellung von Sägewerkzeugen in der ersten Fabrik in Polen nach dem Kriege im industriellen Maßstab. Die Produktion zu jener Zeit erfolgte in ganz bescheidenen Bedingungen. Die Halle mit einer Fläche von ca. 800 m2 hatte die Wände als Holzkonstruktion, die mit Schlacke gefüllt waren, sowie ein Dach auch als Holzkonstruktion, das auf Säulen gestützt war. Diese Halle ohne Heizung und ohne hygienische Sanitäranlagen war ein Arbeitsplatz für durchschnittlich fünfzehn Mitarbeiter in der Sommerzeit und für etwa fünfzig Mitarbeiter im Winter.

     Die Maschinen wurden im Übertragungssystem durch einen Dieselmotor angetrieben, der 1935 durch einen Elektromotor ersetzt wurde. Allerdings war die damalige Fertigungstechnologie in erheblichem Maße von den beruflichen Fähigkeiten der Arbeitnehmer abhängig. Die Fabrik produzierte in jener Zeit vor allem Werkzeuge zum Aufteilen von Holz und stellte hauptsächlich die Bedürfnisse von Forstarbeiter, Sägewerken und kleinen Tischlereien sicher. Es wurden durchschnittlich ca. 500 Stück Gattersägeblätter, 2000 Kreissägeblätter und und 4000 Kappsägeblätter in verschiedenen Größen 4000 pro Monat hergestellt. Im Produktions- und Verkaufsprogramm in den 30er Jahren gab es auch Sägeblätter für Rahmensägen und Handsägeblätter.

     Im Jahre 1932 verkaufte der Bruder von Oscar Fabiany seinen Anteil am Vermögen der Fabrik an Jan Korn, und dieser verkaufte wiederum seinen Anteil nach 4 Jahren an den neuen Besitzer Fryderyk Wladarz. In jener Zeit schloss die bestehende Fabrik eine Kooperationsvereinbarung mit der Hütte „Pokój” ab, die auch Sägeblätter für Holzbearbeitung auf Bestellung des Staates produzierte.

     Kurz vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges waren in der Fabrik fast 100 Mitarbeiter beschäftigt. Die Kriegsjahre überstand die Fabrik unter der geänderten Firma als "Schlesiche Sägenfabrik Lobnitz, b. Bielitz Beskiden".

     Die Nachkriegsgeschichte der Fabrik ist in vielerlei Hinsicht ähnlich wie die Geschichte der meisten alten Industrieanlagen. In der Anfangsphase nach 1945 war die Entwicklung des Werkes durch die Schwierigkeiten des während des Krieges verwüsteten Landes determiniert. Ein dynamischer Anstieg der Produktion in vielen wichtigen Industriezweigen zwang die Notwendigkeit der Versorgung mit Schneidwerkzeugen für die Holz- und Metallbearbeitung sowie mit Werkzeugen für das Handwerk auf. Wegen der alten Maschinen und engen Raumverhältnisse war es allerdings nicht möglich, kühne Projekte zu entwickeln. Es gab also nur eine Erweiterung der Fabrik, die 1946 zum gleichen Zeitpunkt mit dem Beginn der Produktion zusammenfiel.

     In den Jahren 1946-1959 hatten wir mit einer Periode der Gestaltung der Produktionsspezialisierung zu tun, die eine Art Vorbereitung für eine große Entwicklung der Fabrik war, die in späteren Jahren erfolgen sollte. Die Hauptproduktion aus jenem Zeitraum stellt sich wie folgt dar:
  • Kreissägeblätter für Holzbearbeitung
  • Gattersägeblätter
  • Kappsägeblätter
  • Hobelmesser
  • Kettensägeblätter
  • Tischlersägeblätter in einer breiten Maß- und Formpalette
  • HSS Metallsägeblätter
  • Segmentsägeblätter und Ersatzsegmentblätter
  • Bohrer für Metall
  • Maschinensägeblätter
  • Handsägeblätter
Mit der Zunahme der Produktion stieg auch die Beschäftigung an. Im Jahre 1946 betrug die Beschäftigungsquote 33 Personen, im Jahre 1960 700 Personen. Im Jahre 1946 wurden 8 Sortimente von Werkzeugen in 80 Typengrößen, im Jahre 1960 44 Sortimente in 741 Typengrößen produziert.

     In den nächsten Jahren erfolgte eine weitere dynamische Entwicklung der Fabrik, in den Jahren 1967-1968 entstand eine neue Produktionshalle von ca. 2500 m2 mit sozialer und technischer Ausstattung und einer Fläche von ca. 1500 m2 für die Herstellung von Bohrern für Gusseisen und Stahl mit einer Kapazität von 1,5 Mio. Zloty/Jahr. Der Fertigungstechnologie dieser Bohrer lag ein abfallfreies Verfahren der Nutformgebung durch das Walzen mit den
Walzwerken aus dem Zentralen Labor für Umformen in Poznań zugrunde. Die Technologie umfasste Bohrer für Gußeisen und Stahl mit einem zylindrischen und konischen Schaft in den Größen von Ø 8.5 bis Ø 20 mm.

     Im Jahre 1970 umfasste die Produktion 73 Sortimente von Werkzeugen in fast 1700 Typengrößen. Die Sägeblatt- und Werkzeugfabrik war als ein staatseigenes Unternehmen tätig, das der Vereinigung von Bearbeitungsmaschinen und Werkzeugen bis Ende 1969 unterlag. Die Umstrukturierung auf den zentralen Ebenen führte zur Entstehung durch die Entscheidung des Ministers für Maschinenindustrie im Dezember 1971 eines Kombinats der Werkzeugindustrie und im Jahre 1974 führte das Kombinat endgültig den Namen Kombinat der Werkzeugindustrie „VIS” mit dem Sitz in der Fabrik für Präzisionserzeugnisse
in Warschau.

     Wegen des wachsenden Bedarfs an Werkzeugen für den Industrie- und Wohnungsbau wurden in der Fabrik Vorbereitungen für die Produktion von Bohrern für Mauerwerk und Beton eingeleitet. Dieses Projekt wurde durch die Sägeblatt- und Werkzeugfabrik mit eigenen Mitteln ohne Kauf von Lizenzen realisiert. Der Beginn mit der Produktion von Bohrern für Mauerwerk und Beton hatte eine direkte Verbindung mit dem Kauf von BOSCH-Lizenzen für die Herstellung von Schlagbohrmaschinen und Presslufthämmern durch die Werke für Elektrische Maschinen "CELMA" in Cieszyn.

     Ende der siebziger Jahre wurde die Produktion von solchen Sortimenten wie: Bohrer für Gußeisen und Stahl, Messer für Hobelmaschinen, Gattersägeblätter, Bandsägeblätter für Metall und Holz, Kappsägeblätter und Tischlersägeblätter, das sog. Tischlerzubehör und ein Teil der Produktion der Segmentsägeblätter aus der Sägeblatt- und Werkzeugfabrik in andere Werke verlegt. Es kommt zur Einengung der produzierten Sortimente auf diese Produkte, die die größte Nachfrage auf dem einheimischen und ausländischen Markt genießen. Diese Werkzeuge sind wie folgt:  Kreissägeblätter für Holz, Kreissägeblätter mit Hartmetallzähnen, Diamant-Trennscheiben für Glas und Stein, Sägeblätter für Elektrowerkzeuge, Sägeblätter für Handsägen, Segmentsägeblätter und Ersatzsegmentblätter, HSS Metallsägeblätter, Maschinensägeblätter, Handsägeblätter aus Schnellarbeitsstahl, Bohrer für Mauerwerk und Beton. Die Fabrik geht in einer neuen Organisationsstruktur, d.h. im Rahmen des Werkzeugkombinats durch die Zeiträume einer intensiven Modernisierung der Produktion durch Einführung der modernsten Maschinen in den technologischen Zyklus, die mehr und mehr auf die Verbesserung der Produktqualität und die Verringerung der Anstrengungen der direkt in der Produktion eingesetzten Mitarbeiter setzt.
Die Investitionseinkäufe neuer Maschinen und Anlagen waren untrennbar mit hochwertigen Produkten für den Export verbunden, durchschnittlich bis 25% der Produktion gingen für den Export auf die Märkte von England, USA, Deutschland, Ägypten, Pakistan, Algerien und den Ländern Mittel- und Osteuropas, insgesamt von mehr als 30 Ländern. Dies stellte die Fabrik im Rahmen des Werkzeugkombinats an der Spitze der Exportwerke. In den siebziger Jahren wurden auch neue Lagerhäuser für die Lagerung von Stahl errichtet. Im Jahre 1985 wurde eine neue Produktionshalle mit einer Fläche von über 4000 m2 in die Nutzung übergeben. In dieser Halle wurde ein Lagerhaus für Fertigprodukte und die Produktionsabteilung für Bohrer für Mauerwerk und Beton eingerichtet. Der technologische Fortschritt, die hohen Investitionsaufwendungen stellten die Sägeblatt- und Werkzeugfabrik in jener Zeit an der Spitze der europäischen Hersteller von Sägenwerkzeugen.

     Die immer wachsenden Anforderungen der inländischen als auch ausländischen Kunden stellten vor dem technischen und wirtschaftlichen Personal immer neue Herausforderungen bezüglich der Modernisierung der Produkte und des Preiswettbewerbs. Die modernen Schneidtechniken für Werkstoffe, die in den achtziger Jahren in der Welt eingeführt wurden, fanden auch in der Sägeblatt- und Werkzeugfabrik Anwendung. Als eine der ersten
Fabriken in Polen hat sie die Laserschneidtechnik bei der Vorbereitung von Halbfabrikaten eingesetzt. Dies war im Jahre 1989.

     In den 90er Jahren fanden Eigentumsveränderungen in der Sägeblatt- und Werkzeugfabrik statt. Zu jener Zeit gab es eine Menge von Investitionen zur Modernisierung des bestehenden Maschinenparks. Im Jahre 1995 wurde das zweite Laserschneidmaschine und eine professionelle Richtmaschine für Sägeblätter eingekauft. Weitere Investitionen wurden auf die Verbesserung der Qualität der hergestellten Hartmetallsägeblätter durch den Kauf von fünf hochwertigsten Schleifmaschinen zum Schärfen von Hartmetallplatten an den Sägeblättern ausgerichtet. Am Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts wurden die noch älteren Modelle der bestehenden Maschinen durch neue, u.a. durch den Einkauf der Laserschneidmaschine der Marke TRIUMF, der Schleifmaschine der Firma WALTER systematisch ersetzt.

     Im Jahre 2004 erfolgten sehr bedeutende Veränderungen in der Eigentumsstruktur des Unternehmens. Um die Wende Oktober - November wurde das Mehrheitspaket der Anteile des Unternehmens von der Firma Koelner S.A. aus Wrocław [ RAWLPLUG SA ] - dem Marktführer in der Befestigungstechnik übernommen. Koelner S.A. [RAWLPLUG SA] ist ein privates Unternehmen, das von der Familie Koelner verwaltet wird, und das neben der Produktion und dem Verkauf von Baubefestigungen auch Eigentümer der Marke MODECO, d.h. der Handwerkzeuge und Elektrowerkzeuge ist. Am 25. Mai 2005 hat die Firma Koelner S.A. [RAWLPLUG SA] die Belegschaftsaktien erworben, die bisher von den Mitarbeitern gehalten waren. Am 20.10.2005 hat die Firma Koelner S.A. [RAWLPLUG SA] vom Staat 25% des Grundkapitals der Gesellschaft Sägeblatt- und Werkzeugfabrik Wapienica S.A. erworben. Als Ergebnis des vorgenommenen Geschäfts ist die Beteiligung der Gesellschaft am Grundkapital der Sägeblatt- und Werkzeugfabrik Wapienica S.A. von den bisher gehaltenen 74,4% auf 99,4% gestiegen und sie ist somit zum strategischen Mehrheitsgesellschafter der Fabrik geworden.

     Am 01.06.2006 erfolgte der Wechsel der Rechtspersönlichkeit und somit wurde die Sägeblatt- und Werkzeugfabrik "Wapienica"
in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. In den letzten Jahren wurden neue automatisierte Bearbeitungszentren zum Schärfen in die Produktionsprozesse aufgenommen, welche die Realisierung einer breite Palette der Verzahnungsgeometrie in den Kreissägeblättern ermöglichen. Wir haben auch eine neue Anlage mit dem automatisierten und vollgesteuerten Lötprozess eingekauft. Für den Herstellungsprozess haben wir ein (berührungsloses) Lasersystem zur Messung und Auswertung der Flachheit von Sägeblättern eingesetzt, dessen Ergebnisse im 3D-Raum visualisiert werden. Darüber hinaus haben wir Ende 2010 ein neues ProjektTOP-SERVICE implementiert. Das Projekt TOP-SERVICE ist eine Art der Zusammenarbeit mit externen Unternehmen, die einen professionellen Schärf- und Instandsetzungskundendienst für die von uns hergestellten Werkzeuge führen.

Wir möchten derzeit durch die kontinuierliche Entwicklung der Produkte der Marke GLOBUS, die Modernisierung des Werkzeugdesigns, die Senkung der Produktionskosten bei gleichzeitiger Gewährleistung einer sehr hohen Qualität den hohen Anforderungen gerecht werden, die uns von dem Markt und die Anwender unserer Produkte gestellt werden.



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